Praxis-Checkliste2 Listen · 5 Min.
Datenschutz & KIPraxis-Checkliste13. Juni 2026 · 5 Min.

Datenschutz bei KI-Tools: Welche Daten nicht in öffentliche Systeme gehören

Personenbezogene Daten, Geschäftsgeheimnisse, Mandantendaten: Eine klare Faustregel für den Alltag.

Relevanz: HochJetzt prüfenDatenschutzIT-LeitungFachbereiche
Datenschutz bei KI-Tools: Welche Daten nicht in öffentliche Systeme gehören

Welche Daten gehören in welches Tool — und welche niemals in ein öffentliches Modell? Eine Checkliste für den Arbeitsalltag in deutschen Unternehmen.

Niemals in öffentliche KI-Tools eingeben

  • 01

    Personenbezogene Daten

    Namen, Adressen, Telefonnummern, E-Mails von Kunden, Mitarbeitenden oder Bewerbern.

  • 02

    Gesundheits- und Sozialdaten

    Krankschreibungen, Diagnosen, Versicherungsdaten — Art. 9 DSGVO.

  • 03

    Bewerber-Unterlagen

    Lebensläufe, Zeugnisse, Anschreiben dürfen nicht in öffentliche LLMs.

  • 04

    Geschäftsgeheimnisse

    Strategiepapiere, Preisstrukturen, Source-Code mit IP.

  • 05

    Mandanten-/Patientendaten

    Berufsgeheimnis nach § 203 StGB greift auch bei KI-Eingaben.

Erlaubt — mit Vorsicht

  • 01

    Anonymisierte Beispiele

    Echte Namen ersetzen, vor dem Prompten prüfen.

  • 02

    Allgemeine Formulierungs-Hilfen

    Texte ohne Personenbezug formulieren oder kürzen lassen.

  • 03

    Recherche-Anfragen

    Fragen ohne sensiblen Kontext.

Faustregel

Wenn der Inhalt nicht auch in einer öffentlichen E-Mail ohne Verschlüsselung stehen dürfte — gehört er nicht in ein öffentliches KI-Tool.